Durchstarten mit Pinterest

Für 2020 hast du dir vorgenommen, mit Pinterest so richtig durchzustarten? Dann kommt mein Blogpost ja genau richtig!

Im folgenden Artikel zeige ich dir 9 Schritte, die du beim Aufbau deines Pinterest Accounts beachten solltest.

In 9 Schritten zum vollständigen Pinterest Profil

1. Unternehmenskonto einrichten

Wenn du Pinterest profesionell nutzen möchtest, dann empfehle ich dir ein Unternehmenskonto einzurichten. Du kannst entweder einen neuen Account anlegen oder dein bestehendes privates Konto umwandeln. 

Der Business-Account ist kostenlos und bietet dir mehr Möglichkeiten. Du bekommst Zugriff auf deine Analytics-Daten, das bedeutet, dass du hilfreiche Statistiken über deine Zielgruppe, Pinnwände, Pins (Standard, Video und Story-Pins) und Ads bekommst. 

2. Der erste Eindruck zählt: Vervollständige dein Profil

Sobald du das Unternehmenkonto erstellt hast, solltest du folgende Punkte vervollständigen:

〰️Profilbild: Verwende ein Bild von dir, deinen Produkten oder deinem Logo.

〰️Name: Verwende deinen wirklichen Namen, deinen Unternehmensnamen oder beides gemeinsam.

〰️Kurz-Bio: Hier kannst du anderen Pinterest-Nutzern mitteilen, wer du bist. Verwende hier unbedingt Keywords.

〰️Impressum: Wie auf deiner Website gilt auch bei Pinterest Impressumspflicht.

3. Verifiziere deine Website

Wenn du ein Unternehmenskonto hast, solltest du deine Website verifizieren lassen, um Zugriff auf Website-Analytics zu erhalten und den Nutzer*innen zu zeigen, wo sie mehr Inhalte von dir finden können.

Wie bestätige ich meine Website?

Zum Bestätigen deiner Website musst du ein Meta-Tag hinzufügen oder eine HTML-Datei in den HTML-Code deiner Webseite hochladen.

Eine genaue Anleitung findest du hier: Anleitung Verifizierung Website

4. Aktiviere Rich Pins

Mithilfe von Rich Pins verifizierst du deine Pins, sie werden höher in den Pinterest-Suchergebnissen platziert und Pinterest zeigt zusätzliche Infos wie die Meta-Beschreibung und die Überschrift deiner Blogposts an. 

So funktioniert die Aktivierung der Rich Pins:

1. Aktiviere das Yoast SEO Plugin auf deiner (WordPress) Website: Lade dir das Yoast SEO Plugin herunter und gehe im Menüpunkt „Social“ unter „Facebook“. Danach aktivierst du die „Open Graph Meta Data“, damit Pinterest deine Meta-Daten auslesen kann.

2. Rich Pin Validator: Gehe nun zum Rich Pins Validator auf Pinterest und gibt die URL von einem deiner Blogartikel ein. Dann klicke auf „Validate“.

3. Apply now: Nachdem du auf Validate geklickt hast, sollte ein Fenster aufploppen. Wähle hier „HTML Tags“ aus und klicke auf „Apply now“ . 

Es kann übrigens eine Stunde bis mehrere Wochen dauern, bis die Rich Pins aktiviert werden.

Pinterest für Anfänger

5. Titelbild

Du kannst entweder eine Pinnwand, ein Bild oder Video als Titelbild einstellen.

〰️Bilder mit hoher Auflösung: PNG, JPG, GIF bis zu 10 MB.

〰️Hochwertiges Video: MOV, MP4 bis zu 2 GB, 5 Minuten

6. Schaufenster

Verwende die Schaufenster-Funktion! Du präsentierst deine am besten performenden Pinnwände in einem rotierenden Schaufenster in deinem Pinterest Profil und generierst somit mehr Aufmerksamkeit.

Und so funktioniert es:

〰️Klicke im oberen Bereich von Pinterest auf °°° , um das Menü zu öffnen.

〰️Klicke dann auf Einstellungen.

〰️Scrolle nach unten bis zum Bereich „Profil“, und klicke neben „Ausgewählte Pinnwände“ auf Bearbeiten.

〰️Wähle bis zu fünf deiner besten (öffentlichen) Pinnwände aus.

〰️Um die Einstellungen zu speichern, klicke auf „Merken“.

Dein Profil sieht somit professioneller aus und du zeigst deinen Besucher*innen deine sehenswertesten Pinnwände.

7. Pinnwände

Wenn du Pinterest als Marketingkanal verwendest, solltest du auch deine Pinnwände strategisch nutzen. Deine Pinnwände sollten ein Mix aus allgemeinen und nischigen Boards sein.

Ein Beispiel: Ich bin nebenbei auch Reisebloggerin und habe folgende allgemeine Pinnwände erstellt: Städtetrips, Urlaub in Europa und Sommerurlaub, eine meiner nischigen Pinnwände heißt Syros. Hier teile ich nur Tipps für die Insel Syros – die Insel ist eher unbekannt und spricht nicht die breite Masse an.

Wenn du über Pinnwände mit Inhalten, die nichts mit deinem Business zu tun haben, verfügst, dann setze diese lieber auf „geheim“.

8. Pin-Erstellung

Hier ein paar Tipps, die du bei der Erstellung deiner Pins beachten solltest:

〰️Hochwertige Bilder: Verwende hochwertige, vertikale Bilder, die sich von anderen PIns abheben.

〰️Sei kreativ und inspirierend: Die Pinterest Nutzer*innen sind auf der Suche nach neuen und kreativen Ideen, die sie ausprobieren können.

〰️Format beachten: Erstelle deine Pins im Hochformat und achte auf ein Seitenverhältnis von 2:3. Vertikale Pins funktionieren auf Pinterest am besten, da sie auf den Bildschirmen der User*innen mehr Platz einnehmen.

〰️Text-Overlays: Der Text-Overlay ist der Text, der auf dem Bild deines Pins angezeigt wird. So unterstreichtst du den Nutzen deines Pins und hebst ihn von anderen ab. Ich verwende immer das Tool Canva, um die Overlays zu erstellen.

〰️Listen & Aufzählungen: Die Pinterest Nutzer*innen stehen total auf Listen und Aufzählungen. Wie z.B. 10 häufig gestellte Fragen über Pinterest, 7 geniale Ideen …, Top 3 Tools für …

〰️Schritt-für-Schritt Anleitungen: Auch Schritt-für-Schritt Anleitungen sind sehr beliebt auf PInterest.

〰️Pin-Beschreibung: Wenn dein Pin näher angeschaut wird, wird auch die Pin-Beschreibung angezeigt. Mache darauf aufmerksam, dass es auf deiner Website mehr zu entdecken gibt, so generierst du mehr Klicks. Schreibe auf Deutsch, wenn deine Zielgruppe deutschsprachig ist. So werden deine Inhalte einfacher von deutschsprachigen Nutzer*innen gefunden.

9. Automatisiere das Pinnen

Regelmäßigkeit ist auf Pinterest besonders wichtig. Pinterest empfiehlt mindestens 10 Mal pro Tag zu pinnen. Folglich wird dir das Pinnen zu automatisieren regelmäßig Traffic bringen.

Ich verwende dazu das Tool Tailwind. Tailwind ist der offizielle Partner von Pinterest, du musst also keine Angst haben, dass deine Pins als Spam markiert werden.

Wenn du mehr über die Arbeit mit Tailwind erfahren möchtest, dann schau‘ dir unbedingt diesen Blogpost an: Du solltest aufhören, ohne Tailwind zu arbeiten

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